Unsere Vision

Dayflow entwickelt Werkzeuge, die Menschen helfen, ihre Zeit bestmöglich zu nutzen.

Im Jahr 2026 mag das nach einer seltsamen Aufgabe klingen. Die gängige Erzählung lautet, die menschliche Ära sei im Schwinden – alles, was wir tun, werde von KI automatisiert. Warum also Werkzeuge für Menschen bauen statt für KI?

Weil wir das schon einmal gehört haben.

1995 argumentierte ein Buch mit dem Titel The End of Work, dass Automatisierung und Robotik ein Zeitalter massenhafter Arbeitslosigkeit einläuten würden.

Das ist das Problem mit selbstsicheren Zukunftsprognosen: Sie haben eine lange und demütigende Erfolgsbilanz, die bis zu Aristoteles zurückreicht.
Der tiefere Irrtum ist anzunehmen, die Welt habe eine feste Menge an Arbeit, die aufgeteilt werden muss und mit jedem technologischen Fortschritt schrumpft.

Was Technologie tatsächlich verändert, ist Hebelwirkung. Wir gingen von Büchern zu Computern, die über Informationen suchen können, zu Computern, die mit uns denken. Bei jedem Schritt lautete die Prognose dieselbe – diesmal werden Menschen überflüssig – und bei jedem Schritt geschah das Gegenteil: Die Leistungsgrenze dessen, was eine einzelne Person erreichen kann, stieg. Die Werkzeuge ersetzten uns nicht. Sie gaben uns mehr Hebelwirkung, die Welt zu gestalten.

Die düstere Zukunft ist also nicht die, in der Maschinen immer mehr Arbeit übernehmen. Sie ist die, in der man Ihnen eingeredet hat, es sei nichts mehr für Sie zu tun.

Vielleicht trifft The End of Work eines Tages mit seinem Ende ins Schwarze. Vielleicht schaffen wir eine Welt, die so perfekt ist, dass es wirklich keine Probleme mehr zu lösen gibt. Das wäre ein wunderbares Problem.
Bis dahin bleibt eine grenzenlose Menge erstaunlicher Dinge zu entdecken und zu bauen. Wir hoffen, Dayflow kann ein nützliches Werkzeug für alle sein, die an einer besseren Zukunft arbeiten.